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Seit über 70 Jahren begeistert die Formel 1 Millionen Fans rund um den Globus. Hier rasen die schnellsten Autos der Welt in 24 Rennen mit Spitzengeschwindigkeiten von über 350 km/h vorbei an Tribünen an Orten wie Monaco, Spa oder Bahrain. Bei so vielen Möglichkeiten kann man leicht den Überblick verlieren.
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© 2026 Craiyon
Unsere Bestenliste
01 Brasilien

Autódromo José Carlos Pace (São Paulo)
Der Circuit, auch besser bekannt als Interlagos, ist eine traditionsreiche Strecke mit starkem Höhenprofil und anspruchsvollem Layout. Hier feierte Ayrton Senna 1991 seinen ersten Sieg beim Heim-Grand-Prix, nachdem er seinen Rennwagen mit erheblichen Getriebeproblemen ins Ziel brachte. Der Racetrack kann insgesamt besonders durch Atmosphäre, Stimmung und Spannung punkten. Schwächen liegen hier vor allem bei Anreisezeit mit dem Auto, Parkplatzsituation sowie Service und Sauberkeit.
© 2022 Beto Issa
02 Mexiko

Autódromo Hermanos Rodríguez (Mexiko-Stadt)
Die kurvenreiche, luftige Strecke in einer Höhe von knapp 2.300 m fördert Top-Speed-Abschnitte und harten Bremsdruck. Der Geschwindigkeitsrekord während eines Rennens wurde hier 2016 von Valtteri Bottas mit 372,5 km/h aufgestellt. Das Highlight des Streckenlayouts ist die Durchquerung des mit Zuschauertribühnen gesäumten ehemaligen Baseball-Stadions Foro Sol. Die Atmosphäre zählt hierbei neben der kurzen Anreisezeit zu den Stärken der Rennstrecken. Schwächen sind vor allem das Renngeschehen, Sauberkeit und der Service.
© 2015 ProtoplasmaKid
03 Katar

© 2023 QMMF
Losail International Circuit (Doha)
Das Rennen findet aufgrund der Wüstenlage nachts und unter Flutlicht statt. Die Belastung der Fahrer durch die große Hitze wurde in der Saison 2023 als "Hitzeschlacht von Katar" besonders deutlich, als Logan Sargeant das Rennen vorzeitig nach 40 Runden aufgrund von Erschöpfung aufgeben musste und sich Esteban Ocon während des Rennens in seinen Helm übergab. Die Rennstrecke lockt die Zuschauer vor allem mit moderner Infrastruktur sowie günstigen Preisen für Tickets und Verpflegung. Atmosphäre, Servicequalität und Sauberkeit zählen hingegen zu den Schwächen.
04 China

© 2025 Montmelo
Shangahi international Circuit
Die Strecke kombiniert moderne Infrastruktur mit einem technisch anspruchsvollen Layout. Die markante Doppel-S-Kurve, oder auch "Snail Curve" genannt, fordert höchste Präzsion von den Fahrern und bietet gleichzeitig Potenzial für spannende Überholmanöver. Der Grand-Prix bietet zugleich die günstigsten Preise für Tickets und Verpfelgung der gesamten Saison. Abstriche müssen Besucher jedoch bei der Stimmung, Sauberkeit und Servicequalität machen.
05 Japan

© 2021 JAF Motorsports
Suzuka Circuit
Der Racetrack ist einer der fahrerisch anspruchsvollsten Strecken im gesamten Rennkalender. Die Strecke begeistert mit dem ikonischem Achter-Layout, bei dem sich die Fahrbahn mithilfe einer Brücke selbst kreuzt. Stärken sind unter anderem Sauberkeit, Atmosphäre und günstige Preise. Schwächen zeigen sich vor allem bei den Anreise- und Wartezeiten am Einlass sowie bei der Servicequalität.
06 Niederlande

Circuit Zandvoort
Der Rennkurs zeichnet sich durch eine natürliche Dünenlandschaft und Steilkurven aus, die eine Achterbahnatmosphäre kreieren. Die Hugenholtzbocht, eine Steilkurve mit bis zu 18° Neigung, verspricht dabei Potenzial für spektakuläre Überholmanöver und spannende Rennen. Der "Old-School"-Charme der Strecke wird zusätzlich um die "Orange-Army", die Fans vom niederländischen Formel-1-Weltmeister Max Verstappen, ergänzt. Die Atomsphäre ebenso wie die Anreisezeiten zählen zu den größten Vorzügen des Circuits. Verbesserungspotenzial gibt es hingegen bei den Preisen und der Sauberkeit.
© NoraMaria.nl
07 Italien

Autodromo Nazionale di Monza
Der traditionsreiche "Temple of Speed“ ist bekannt für extrem hohe Geschwindigkeiten und schnelle Geraden. Die schnellste Rennstrecke des Rennkalenders bietet Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 260 km/h. Außerdem sorgen die Tifosi an der Strecke für eine atemberaubende Stimmung. Abstriche müssen Zuschauer hingegen bei Service und Sauberkeit machen.
© Eliška Ryšánková
08 Emilia-Romagna

Autodromo Enzo e Dino Ferrari (Imola)
Der Heim-Grand-Prix der Scuderia Ferrari zeichnet sich durch ein anspruchsvolles Streckenlayout mit untypischer Fahrt gegen den Uhrzeigersinn aus. Die Tifosi sorgen auch an dieser italienischen Rennstrecke für eine unglaubliche Atmosphäre. Imola ist außerdem bekannt für eines der schwärzesten Wochenenden der Formel-1-Geschichte. 1994 verunglückten hier gleich zwei Fahrer von innerhalb 25 Stunden tödlich - Roland Ratzenberger und der dreifache Formel-1-Weltmeister Ayrton Senna. Neben der außergewöhnlichen Historie kann die Strecke durch Stimmung und kurze Anreisezeiten überzeugen. Schwächen liegen hingegen bei Sauberkeit und langen Wartezeiten am Einlass.
© 2018 Danysan1
09 Belgien

Circuit de Spa-Francorchamps
Spa ist die längste Strecke im Rennkalender und berühmt für Abschnitte wie Eau Rouge und Raidillon. Das hügelige Terrain und das wechselhafte Ardennen-Wetter sorgen regelmäßig für dramatische Rennen mit viel Spannung. Safety-Car Phasen gehören hier mit zum Alltag. Seit der Gründung der Formel 1 im Jahr 1950 gehört der Große Preis von Belgien zum festen Bestandteil einer jeden Rennsaison und kann Zuschauer aufgrund guter Atmosphäre sowie großer Sitzplatzvariation durch viele Tribühnen begeistern. Negativ fallen jedoch Punkte wie eine hohe Anreisezeit sowie unzureichende Sauberkeit auf.
© 2021 Stijn de Vries
10 Ungarn

© 2011 Derzsi Elekes Andor
Hungaroring (Budapest)
Als eher langsamer, enger Kurs mit kartbahnähnlichem Layout verlangt der Hungaroring maximalen Abtrieb von den Formel-1-Bolliden. Das enge Streckenlayout erschwert Überholmanöver und führt dazu, dass das Fahrerfeld stets dicht zusammenbleibt. Die Folge sind spannendere und strategischere Rennen mit unvorhersehbarem Ausgang. Überzeugen kann der Circuit durch günstige Ticketpreise und kurze Anreisezeiten. Schwächen sind hingegen die Stimmung und Sauberkeit.
11 Spanien

Circuit de Barcelona-Catalunya
Der Racetrack in Barcelona ist regelmäßig Schauplatz des "Pre-Season-Testing" der Formel 1, da das Streckenlayout ursprünglich so ausgelegt wurde, dass nahezu alle Kurventypen der damaligen Rennkalender in einem Kurs vereint waren. Layoutbedingt kommt es hier außerdem besonders stark zum "Dirty-Air-Effekt", weshalb viele Aerodynamik-Updates der Teams hier zuerst eingeführt werden. Zuschauer können sich dementsprechend regelmäßig auf neue Innovationen und hochstrategische Rennen einstellen. Die Stärken des Rennkurses liegen vor allem bei der Anreisezeit und der Parkplatzverfügbarkeit. Die Schwächen sind hingegen Sauberkeit und mangelndes Renngeschehen.
© 2018 Planet Labs Inc.
12 Monaco

Circuit de Monaco (Monte Carlo)
Monaco ist der legendärste Stadtkurs des Kalenders, extrem eng und kurvenreich ohne echte Auslaufzonen. Überholen ist hier selten, weshalb Qualifying-Positionen besonders wichtig sind. Stärken sind hier die einzigartige Atmosphäre, kurze Wartezeiten am Einlass und der Service. Potenzial liegt bei den Ticketpreisen, Parkplatzverfügbarkeit und Sauberkeit.
© 2025 Heute.at
13 Kanada

Circuit Gilles Villeneuve (Montreal)
Der temporäre Rennkurs auf einer Insel am St. Lorenz-Strom ist bekannt für seine berühmt-berüchtigte "Wall of Champions". Die Betonmauer erhielt ihren Namen 1999 als drei Formel-1-Weltmeister im gleichen Rennen nacheinander die Barriere rammten und ausschieden. Das Streckenlayout bietet insgesamt eine Mischung aus langen Geraden und harten Bremszonen. Das Stop-and-Go verlangt von den Rennfahrern höchste Präzision. Überzeugen kann der Racetrack mit großartiger Atmosphäre und kurzen Anreisezeiten. Schwächen sind hingegen die Parkplatzverfügbarkeit, Sauberkeit und Verpflegungspreise.
© 2008 Hussein Abdallah
14 Abu Dhabi

Yas Marina Circuit
Die Strecke schließt die Saison traditionell unter Flutlicht und in spektakulärer Kulisse ab. Der technisch anspruchsvolle Racetrack bietet dabei stets den Anlass für Dramen im Endspurt des WM-Kampfs zwischen den Fahrern. Unvergessen bleibt die Saison 2021, in der Max Verstappen und Lewis Hamilton punktgleich ins letzte Rennen der Saison starteten. Am Ende konnte sich Max Verstappen seinen ersten Weltmeistertitel sichern. Dementsprechend gehören hier hohe Ticketpreise zu den Schattenseiten des Rennens.
© 2019 Abed Ismail
15 Österreich

Red Bull Ring (Spielberg)
Die kurze, hügelige Heimstrecke des Red-Bull-Racing-Teams kombiniert große Höhenunterschiede mit schnellen Richtungswechseln. Trotz relativ kurzer Runde bietet der Track taktisch anspruchsvolle Abschnitte. Die Strecke vereinigt eine tolle Atmosphäre mit einzigartigem Alpenpanorama. Schwächen sind hingegen hohe Verpflegungskosten und geringe Spannung während des Rennens.
© 2024 Pexels.com
16 Aserbaidschan

Baku City Circuit
Dieser einzigartige Stadtkurs schlängelt sich spektakulär durch die Altstadt und entlang der Uferpromenade. Durch die extrem langen Geraden und engen Altstadtpassagen kombiniert die Strecke Geschwindigkeit mit Präzision. Besonders berüchtigt ist die enge Kurve 1 nach der Start-Ziel-Geraden, die immer wieder zu Kollisionen führt. Neben günstigen Ticketpreisen und kurzen Wartezeiten am Einlass müssen sich Zuschauer jedoch auch auf mangelnde Atmosphäre und Sauberkeit einstellen.
© 2021 Orkhan Musayev
17 Großbritannien

Silverstone Circuit
Silverstone gilt als "Heimat der Formel 1", da hier das erste Weltmeisterschaftsrennen im Jahr 1950 stattfand. Zudem fand hier 2021 auch die Premiere des Sprintrennen-Formats statt. Die Strecke auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens bietet für die Fahrer und Zuschauer einen echten High-Speed-Kurs mit der legendären Vollgas-Kurve Copse. Neben der Historie kann der Circuit mit günstigen Verpflegungspreisen und guter Atmosphäre punkten. Abstriche müssen Besucher hingegen bei Sauberkeit und der Anreisequalität mit dem Auto machen.
© 2017 Geograph.org.uk
18 Australien

Albert Park Circuit (Melbourne)
Die Rennstrecke ist ein temporärer Parkkurs rund um einen See in Melbourne mit schnellen Kurven, hohen Geschwindigkeiten und Straßencharakter. Der Racetrack ist seit 1996 fester Saisonauftakt und verbindet urbane Atmosphäre mit Rennsporterlebnis. Punkten kann der Circuit hierbei durch die Atmosphäre und kurze Anreisezeiten. Schwächen liegen vor allem bei Verpflegungskosten und Sauberkeit.
© 2020 Pat Whelen
19 Singapur

Marina Bay Street Circuit
Im Jahr 2008 gab es in Singapur das erste vollständige Nachtrennen der Formel-1-Geschichte. Die Strecke führt mitten durch die Stadt und umfasst insgesamt 23 Kurven, darunter enge Haarnadeln und 90°-Ecken. Das Layout verzeiht keine Fahrfehler, weshalb es dort besonders häufig zu Safety-Car-Phasen kommt. Aus diesem Grund gilt dieser Racetrack auch als einer der technisch anspruchsvollsten im Rennkalender. Überzeugen kann der Kurs vor allem mit Sauberkeit sowie kurzen Anreise- und Wartezeiten. Unzureichende Spannung und Renngeschehen zählen neben den hohen Preisen zu den Schwächen.
© 2025 Florian Delée
20 Bahrain

Bahrain International Circuit (as-Sachir)
Aufgrund der Wüstenlage im Mittleren Osten findet das Rennen bei Nacht und unter 495 Flutlichtern statt. Der umliegende Sand bringt oft staubige Bedingungen ins Spiel, was Grip und Reifenmanagement stark beeinflusst. Aus Respekt vor der islamischen Kultur wird hier außerdem bei der Siegerehrung auf Sekt verzichtet, stattdessen wird Rosenwasser verteilt. Neben günstigen Ticketpreisen müssen Zuschauer mit langen Anreise- und Wartezeiten am Einlass sowie unzureichender Sauberkeit und Servicequalität rechnen.
© 2014 CaterhamF1
21 Las Vegas

Las Vegas Street Circuit
Die jüngste aller Rennstrecken ist seit 2023 fester Bestandteil des Rennkalenders. Der Racetrack führt um den spektakulären Las Vegas Strip und bietet eine hervorragende Sicht auf die glänzenden Casinos und die Sphere, welche durch rennspezifische Animationen zu einem echten Spektakel wird. Neben der besonders schnellen Anreise punktet die Strecke mit hoher Servicequalität und Sauberkeit. Negativ sind jedoch die hohen Preise für Tickets und Verpflegung.
© 2025 Forbes
22 Saudi-Arabien

Jeddah Corniche Circuit
Der moderne Stadtkurs gehört seit 2021 zum Rennkalender und führt entlang der Küste des Roten Meeres. Trotz seiner zahlreichen Kurven gilt er als einer der schnellsten Stadtkurse überhaupt, da viele Passagen nahezu mit Top-Speed durchfahren werden können. Überzeugen kann der Circuit durch kurze Warte- und Anreisezeiten mit dem Auto sowie günstige Ticketpreise. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist hier jedoch kaum möglich. Zudem gehören die Servicequalität und Sauberkeit zu den Nachholpotenzialen.
© 2022 Irfan Rahat
23 Miami

Miami International Autodrome
Das seit 2022 im Rennkalender verankerte temporäre Straßenrennen findet mitten in der Innenstadt Miamis statt und umrundet dabei das Hard Rock Stadion. Das Streckenlayout kombiniert schnelle Geraden mit technischen Sektionen, die Überholmanöver fördern. Die Veranstaltung ist bekannt für showartige Atmosphäre, große Zuschauerzahlen und Promi-Publikum. Für Aufsehen sorgt auch der künstliche Yachthafen im Inflied, bei dem Boote auf bemaltem Asphalt stehen. Punkten kann die Strecke mit kurzen Anreisezeiten und hoher Rennspannung. Hohe Ticketpreise und lange Wartezeiten am Einlass zählen hingegen zu den Schwächen.
© 2023 Bassfish22
24 Texas

Circuit of the Americas (Austin)
Der Rennkurs kombiniert eine markante Steilkurve zu Beginn mit schnellen, fließenden Sektionen und starken Bremszonen. Die bis zu 30 m hohe Steigung über 200 m zur ersten Kurve sorgt dabei für einen spektakulären Start. Ungewöhnlich ist auch die Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn. Zu den Stärken der Rennstrecke gehören die Atmosphäre und sehr gute Anbindung durch kurze Anreisezeiten. Schwächen sind hingegen die hohen Preise für Tickets und Verpflegung sowie die Sauberkeit.
© 2023 Zach Catanzareti
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© 2026 Craiyon